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Mountainbiketour über Herkules und Hohes Gras

Hessen
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Im Bergpark Wilhelmshöhe
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Im Bergpark Wilhelmshöhe
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Bergpark Wilhelmshöhe
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Im Bergpark Wilhelmshöhe
Schwierigkeit:
Schwierig

Beschreibung

Schwere E-Mountainbike Tour. Jedoch wird man mit dem Panorama vom Herkules auf Kassel belohnt. Vom Herkules über Serpentinen zum Schloss Wilhelmshöhe. Danach wieder hinauf zur Löwenburg und weiter zum Hohen Gras bevor es wieder Richtung Waldhotel Schäferberg über das Erlenloch geht.

 

Kassel: Die Documenta-Stadt mit ihren 200.000 Einwohnern wurde einst als fränkischer Königshof gegründet. 1277 wurde sie zur Residenz von Heinrich I., danach war sie jahrhundertelang Hauptstadt des Kurfürstentums Hessen. Da Kassel im 2. Weltkrieg viele Bomben abbekam, ist heute von seiner historischen Substanz kaum mehr etwas erhalten. Dennoch lohnen sich ein Bummel durch die Innenstadt und ein Spaziergang durch die Grünanlagen der Fuldaaue. Kassels Highlight ist die fünf Kilometer entfernte Wilhelmshöhe mit ihren großarigen Parkanlagen und dem klassizistischen Schloss.

Mit seinen monumentalen Wasserspielen und der von weither sichtbaren Herkulesstatue ist der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel ein besonderes Beispiel für die Landschaftsarchitektur des sogenannten „Europäischen Absolutismus“ und ein barockes Gesamtkunstwerk. Bereits ab 1696 wurde der Bergpark nach einer Idee des damaligen Landgrafen Karl von Hessen-Kassel angelegt. Es ging ihm darum, die Stellung der Kasseler Fürsten im Absolutismus gegenüber anderen Herrscherhäusern in Europa aufzuwerten. Im Jahr 2013 wurde die über 300 Jahre alte Kulturlandschaft, die mit 240 Hektar der größte Bergpark Europas ist, in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Immer vom 1. Mai bis 3. Oktober sind an jedem Mittwoch, Sonntag und an allen hessischen Feiertagen ab 14.30 Uhr die Wasserspiele zu bewundern. In dem gewaltigen Schauspiel stürzen mehr als 750.000 Liter Wasser vom Oktagon, auf dem die gigantische Herkules-Statue steht, über künstliche Felsformationen, Steintreppen, Kaskaden und Aquädukte in rund 80 Meter Tiefe hinab. Am Ende steigt das Wasser in einer 50 Meter hohen Fontäne über dem Schlossteich empor. Dieser Springbrunnen war zum Zeitpunkt seiner Erbauung im Jahre 1767 der weltweit größte. Die innovative Technik der Wasserführung, die das natürliche Gefälle des Bergparks nutzt, war seinerzeit einzigartig. Ergänzt wurde dieses Wasserschauspiel durch den Enkel Carls, den Kurfürsten Wilhelm I., welcher im unteren Teil des Bergparks Wasserfälle, Stromschnellen und Katarakte anlegen ließ. Von Juni bis September sind an jedem ersten Samstag im Monat die beleuchteten Wasserspiele ein Highlight im Kasseler Veranstaltungskalender. Sie beginnen immer bei Einbruch der Dunkelheit.

Die Herkules-Statue wurde zwischen 1713 und 1717 geschaffen. Die 11,5 Meter hohe und aus Kupferplatten bestehende Statue thront auf einem rund 70 Meter hohen Sockel. Gemeinsam mit den Wasserspielen, dem Schloss Wilhelmshöhe, der Löwenburg, dem großen Gewächshaus und dem Ballhaus gehört es zu den Attraktionen des Bergparks Wilhelmshöhe.

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